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Raum III: Christusnachfolge

Enthauptung Johannes des Täufers

Um 1510-1520
Sebastian Dayg
Öl auf Nadelholz
Höhe 83 cm, Breite 80 cm

In freier Natur mit bizarren Bäumen und einer gebirgigen Landschaft erwartet der Bußprediger und Vorläufer Christi Johannes seine Hinrichtung durch das Schwert. Salome wartet bereits mit einem silbernem Tablett darauf, das Haupt ihrem Vater Herodes bringen zu können. Sie tritt mit Gefolge auf, darunter auch ein Hofzwerg. Auffällig ist die extravagante und schrille Kleidung des Henkers als Kontrast zu dem einfach gekleideten Johannes.
Das Tafelbild ist das Fragment eines spätgotischen Altarflügels mit der Legende des Johannes. Zu diesem Zyklus gehörige Bilder haben sich in verschiedenen Museen erhalten. Er könnte sich ursprünglich in dem ehemaligen Zisterzienserkloster Heilsbronn befunden haben. Sebastian Dayg, dem die Malerei zugeschrieben wird, betrieb eine Werkstatt in Nördlingen.

Termine

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Mittwoch, 19. August
19.30 Uhr
Ist das Kunst oder kann das weg? 
Ort: Eichstätt, Domschatz- und Diözesanmuseum
Sonntag, 23. August
15.00 Uhr
Ist das Kunst oder kann das weg? 
Ort: Eichstätt, Domschatz- und Diözesanmuseum
Mittwoch, 09. September
12.15 Uhr
Geistiger Mittagstisch: „Schätzchen“ aus dem Depot 
Ort: Eichstätt, Domschatz- und Diözesanmuseum

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