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Raum VI: Liturgische Gewänder

Stubenberg-Kasel

Um 1790
Gerippte weiße Seide und Stickerei mit Goldfäden

Die Kasel ist Bestandteil eines weißen Pontifikalornats für Hochfeste des Fürstbischofs Joseph Graf von Stubenberg (1790-1824), der dieses um 1790 anfertigen ließ. Dazu gehören zwei Dalmatiken, zwei Pluviale, Stola, Manipel, Handschuhe, sowie Velum, Palla und Bursa. Mitra und Schuhe haben sich offenbar nicht erhalten. Diese Stücke wurden benutzt für ein feierliches levitiertes Hochamt nach der alten Liturgie vor dem II. Vatikanischen Konzil.
Die Kasel zeigt den römischen Schnitt, der seit dem 17. Jahrhundert üblich war. Der Grund ist reich bestickt mit klassizistischen Motiven, wie Vasen, Blumengebinden und Schleifen, und zwar mit verschiedenartigem Goldlahn, der stark unterlegt wurde, um diese Plastizität zu erreichen.

Termine

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Donnerstag, 22. Oktober
19.30 Uhr
Nothelfer für Leib und Seele
Ort: Eichstätt, Domschatz- und Diözesanmuseum
Sonntag, 25. Oktober
15.00 Uhr
Ist das Kunst oder kann das weg? 
Ort: Eichstätt, Priesterseminar
Mittwoch, 28. Oktober
19.30 Uhr
Ist das Kunst oder kann das weg? 
Ort: Eichstätt, Priesterseminar

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