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Ausstellung Rudolf Koller

Ausstellung Kreatur Vanitas. Bild: Rudolf Koller

Rudolf Koller. Malerei Zeichnung Plastik. Lebenszyklen – im Dialog mit Kunstwerken des Domschatz- und Diözesanmuseums Eichstätt

Das Domschatz- und Diözesanmuseum Eichstätt konnte für seine diesjährige Sonderausstellung den Regensburger Künstler Rudolf Koller gewinnen, der trotz seiner Bekanntheit im etablierten Kunstbetrieb wenig präsent ist. Seine Werke stellt er nur selten in Ausstellungen vor. Rudolf Koller wurde 1943 in Beratzhausen in der Oberpfalz geboren, studierte an der Münchner Kunstakademie Malerei und Bildhauerei sowie Kunsterziehung, hielt sich als Stipendiat in Italien und in New York auf und lebt seit 1972 in Regensburg. Er wird in Eichstätt einen Überblick über sein jahrzehntelanges Schaffen geben, angefangen von seiner Jugend- und Studienzeit bis zur Gegenwart. Ausgestellt werden rund 80 Exponate, die beispielhaft die Bandbreite seines künstlerischen Wirkens erkennen lassen: Zeichnungen, Studien, Skizzen, Gemälde in verschiedenen Techniken werden ebenso gezeigt wie Plastik, ausgeführt in Bronze, oder Modelle in Wachs und Gips.

Inhaltlich ist die Ausstellung ausgerichtet auf das Werden und Vergehen von Leben in seinen verschiedenen Stadien. Dabei steht im Mittelpunkt der Mensch in seiner Lebendigkeit und seiner Hinfälligkeit, aber auch die Natur und Tiere sind Gegenstand der Betrachtung. Der religiöse Aspekt wird aufgegriffen mit Darstellungen des gekreuzigten Christus, bei denen die Facetten des Leidens und der Folter beeindrucken. In der Ausstellung werden Arbeiten Rudolf Kollers mit historischen Exponaten des Museums konfrontiert und können somit in einen zeitlich ungebundenen Dialog miteinander treten.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog im Kunstverlag Josef Fink mit Beiträgen von Ludwig Mödl und Erich Naab.

Die Ausstellung endet am 31. Oktober 2017.

Ausstellung Kreatur Vanitas. Bild: Rudolf Koller
Ausstellung Kreatur Vanitas. Bild: Rudolf Koller
Ausstellung Kreatur Vanitas. Bild: Rudolf Koller